QueerPflege-LSBTIQ-Pflege Buntes Logo mit blumenähnlichem Design und dem Text „queer pflege.de“.

Aktivisten gründen LSBTIQ pflegerisches Netzwerk 

Im Januar 2017 wurde an der Frankfurt University of Applied Sciences das Netzwerk „Pflege und LSBTIQ*“ gegründet. Es setzt sich für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung von LSBTIQ* ein und will Diskriminierungen in medizinischen Einrichtungen entgegenwirken. Das Projekt bietet ein sicheres Umfeld für LSBTIQ*, die medizinische Dienstleistungen benötigen und plant Schulungen für medizinisches Personal. Es strebt die Schaffung eines inklusiveren und unterstützenderen Gesundheitssystems an, um Gleichberechtigung und Chancengleichheit für LSBTIQ-Personen zu fördern.

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Die Gründung des Netzwerks „Pflege und LSBTIQ“ an der Frankfurt University of Applied Sciences im Jahr 2017 war ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren und diversitätsorientierten Pflege. Ziel des Netzwerks ist es, die Pflege und Betreuung von LSBTIQ in Deutschland zu verbessern und an deren Bedürfnissen auszurichten. Die Initiatoren Prof. Dr. Klaus Müller und Gabi Stummer sind führende Persönlichkeiten in der Pflege und haben mit ihrer Arbeit wesentlich dazu beigetragen, dass LSBTIQ* in der Pflege nicht länger unsichtbar bleiben.

Was bedeutet LSBTIQ*?

LSBTIQ* steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans, Inter und Queer. Diese Begriffe beziehen sich auf die sexuelle Orientierung, die Geschlechtsidentität und den Geschlechtsausdruck einer Person. LSBTIQ* sind häufig mit Diskriminierung und Vorurteilen konfrontiert und benötigen daher besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Warum ist dieses Projekt wichtig?

LSBTIQ* in der Pflege sind häufig mit Unsichtbarkeit, Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. Sie werden häufig nicht ausreichend wahrgenommen und ihre Bedürfnisse werden oft nicht erfüllt. Das Netzwerk „Pflege und LSBTIQ“ setzt sich dafür ein, dass LSBTIQ in der Pflege sichtbar werden und eine angemessene Pflege und Unterstützung erhalten. Das Netzwerk fördert die Sensibilisierung und Fortbildung von Pflegekräften und bietet LSBTIQ* eine Anlaufstelle, um sich auszutauschen und Unterstützung zu erhalten.

Wie hilft das Projekt?

Es kann auf verschiedene Weise helfen. Zum Beispiel kann es dazu beitragen, dass LSBTIQ in der Pflege sichtbarer werden. Pflegekräfte können darin geschult werden, die besonderen Bedürfnisse von LSBTIQ* zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Das Netzwerk kann auch eine Plattform bieten, auf der sich LGBTIQ-Menschen austauschen und Unterstützung erhalten können. Darüber hinaus kann das Netzwerk dazu beitragen, die Gesellschaft insgesamt für die Bedürfnisse von LGBTIQ-Menschen zu sensibilisieren.

Fazit

Das Projekt „Pflege und LSBTIQ“ ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren und diversitätsorientierten Pflege. Es setzt sich dafür ein, dass LSBTIQ in der Pflege sichtbar werden und angemessene Pflege und Unterstützung erhalten. Das Netzwerk kann dazu beitragen, dass Pflegekräfte besser geschult werden und LSBTIQ* eine Anlaufstelle haben, um sich auszutauschen und Unterstützung zu erhalten. Es ist zu hoffen, dass sich das Netzwerk weiter ausbreitet und dazu beiträgt, dass LSBTIQ* in der Pflege nicht länger unsichtbar bleiben.

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